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Leon-Daten auswertbar machen. Zahlen, die tragen.

Führen Sie Flüge, Rechnungen, Empty Legs und Flotte aus Leon in eine Datenbank, auf der Controlling und Dashboards verlässlich rechnen können.

Leon führt den Flugbetrieb. Wer Flüge, Rechnungen und Betriebsdaten für das Controlling regelmäßig zusammenführen muss, exportiert dafür mehrere Listen und ordnet sie von Hand einander zu — bei jeder Auswertung neu.

Arkcanis Leon2DB überführt die Daten aus der Leon-Schnittstelle in eine eigene Datenbank. Dort stehen sie in einer Struktur, auf der Controlling, Dashboards und Ad-hoc-Auswertungen ohne Zwischenschritte rechnen.

Auswertung besprechenLeon ↔ Jira Integration kennenlernen

Aus verstreuten Datenpunkten links wird rechts eine geordnete Tabelle mit violett hervorgehobener Summenzeile

Warum ein Export allein nicht reicht

Ein Export liefert Zeilen. Auswertbar werden sie erst, wenn die Zusammenhänge stimmen: Welche Rechnung gehört zu welchem Leg, wie verteilt sich ein Betrag über mehrere Flüge, welche Gutschrift storniert welche Rechnung.

Diese Zuordnungen entstehen nicht im Export, sondern in der Verarbeitung:

  • Flüge, Rechnungen und Positionen zusammenführen
  • Nettobeträge nach Distanz auf die zugehörigen Legs verteilen
  • Gutschriften den zugehörigen Rechnungen zuordnen
  • Lücken und Fehler im Bestand sichtbar machen
  • Den Bestand im vereinbarten Abruffenster nachführen, ohne alles neu zu laden

Leon2DB führt diese Schritte bei jedem Lauf nach festgelegten Regeln aus.

Ablauf von Leon über Abruf, Prüfung und Zuordnung zur Datenbank

Funktionen im Überblick

Leon-Daten übernehmen

Fluglisten mit Journey-Log, Rechnungen samt Positionen, Empty Legs und der Flottenbestand werden über die Leon-Schnittstelle abgerufen. Der Abruf läuft in konfigurierbaren Zeitfenstern; vorhandene Datensätze werden anhand ihrer Schlüssel ersetzt. Ein vollständiger Neuaufbau der Datenbank ist dafür nicht nötig.

Rechnungen den Flügen zuordnen

Nettobeträge werden nach Distanz auf die zugehörigen Legs verteilt, ersatzweise gleichmäßig nach deren Anzahl; das Realisierungsdatum folgt dem frühesten Flugbeginn. Für Gutschriften bewertet Leon2DB mögliche Zuordnungen nach festen Regeln. Liegen zwei Treffer zu dicht beieinander, bleibt die Zuordnung leer und wird gemeldet — statt eine falsche Verbindung zu erzeugen.

Datenfehler sichtbar machen

Datensätze ohne Pflichtschlüssel werden nicht gespeichert, sondern mit Beispielen ausgewiesen. Gekürzte Texte und mehrdeutige Zuordnungen erscheinen ebenso im Protokoll. Sie sehen damit, was in Leon nachzuarbeiten ist.

Vorführen mit pseudonymisierten Daten

Ein eigener Betriebsmodus ersetzt Kennzeichen, Kundennamen, Adressen und das Betreiberpräfix in Flug- und Rechnungsnummern durch gleichbleibende Ersatzwerte. Dieselbe Registrierung wird immer auf dasselbe Ersatzkennzeichen abgebildet, damit Auswertungen weiter rechnen. Beträge, Zeiten und Strecken bleiben unverändert — welche Angaben für eine konkrete Vorführung genügen, prüfen wir gemeinsam.

Auswerten in Grafana oder per SQL

Die Datenbank ist eine gewöhnliche PostgreSQL-Datenbank. Damit steht sie jedem Werkzeug offen, das SQL spricht — Grafana, Reporting-Werkzeuge oder eine direkte Abfrage.

Typische Auswertungen aus dem Bestand:

  • Umsatz je Flugzeug, je Zeitraum und je Realisierungsdatum
  • Erlös je Flugstunde
  • Flugleistung der eigenen Flotte gegenüber Subcharter-Anteilen
  • Empty Legs als Vermarktungspotenzial
  • Rechnungsbestand nach Rechnungsdatum, einschließlich stornierter Rechnungen

Welche Kennzahlen Sie brauchen und wie sie definiert sind, legen wir gemeinsam fest. Dashboards richten wir auf Wunsch mit ein — siehe Grafana Dashboards.

Reifegrad und Diskretion

Leon2DB wird als Produkt gepflegt und weiterentwickelt, nicht als einmalige Anpassung.

  • Verarbeitung in Zeitfenstern, wiederholbar und ohne Doppelerfassung
  • Eine Laufsperre verhindert, dass zwei Importe gleichzeitig schreiben
  • Jeder Lauf wird mit Status und Zeitraum protokolliert
  • Zugangsdaten und Schlüssel liegen außerhalb des Quellcodes
  • Die Verarbeitungsregeln sind durch automatisierte Tests abgedeckt

Namen unserer Kunden nennen wir nicht, solange uns dafür keine Freigabe vorliegt. Das halten wir bei jedem Kunden so — auch bei Ihnen. Den Ablauf gehen wir gern im Gespräch mit Ihnen durch.

Einführung und Leistungsumfang

Zu Beginn brauchen wir einen Leon-Zugang mit Schnittstellenberechtigung, eine PostgreSQL-Datenbank und einen Ansprechpartner, der die kaufmännische Bedeutung der Felder kennt. Daraus ergeben sich der zu ladende Zeitraum, die benötigten Datensätze und die Kennzahlen, auf die es Ihnen ankommt.

Erstbefüllung und laufende Aktualisierung werden getrennt geplant: Die Erstbefüllung lädt den gewünschten Zeitraum einmalig, danach läuft die Aktualisierung im vereinbarten Takt. Zur Abnahme gehört ein Abgleich gegen Ihre Zahlen aus Leon.

Sie erhalten die eingerichtete Pipeline mit zeitgesteuertem Abruf, Abruffenster und Protokollierung in Ihrer Umgebung, dazu das Datenmodell und eine Beschreibung der Verarbeitungsschritte samt Umgang mit fehlgeschlagenen Läufen. Den laufenden Betrieb übernehmen Sie; Weiterentwicklung und Unterstützung lassen sich gesondert vereinbaren.

Einrichtung, Anpassungen und laufende Leistungen werden im Angebot getrennt ausgewiesen.

Wenn Ihre Datenlage anders aussieht

Drei Angebote berühren Leon-Daten, mit verschiedenem Zweck: Leon2DB liefert das feste Datenmodell für Auswertungen. Die Leon ↔ Jira Integration überführt operative Vorgänge nach Jira. Individuelles Data Engineering ergänzt weitere Quellen, andere Zielsysteme oder abweichende Verarbeitungsregeln.

Kommen also weitere Quellen hinzu — ERP, Finanzbuchhaltung, eigene Fachanwendungen —, bauen wir die Anbindung als Engineering-Leistung.

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht – wir melden uns bei Ihnen.