Das Modell schlägt vor, die Leitplanken entscheiden. Zwei Aufgaben übernimmt heute ein Sprachmodell: Es erkennt in einem Freitext die Angabe, die in ein Feld gehört, und es führt widersprüchliche Quellen zu einer Firma zusammen. In beiden Fällen schreibt nicht das Modell in Ihren Vorgang, sondern die Regel — und die prüft zuerst.
Geprüft wird ohne Modell. Ein wörtlicher Beleg im Text, eine Mindestsicherheit, ein leeres Zielfeld, Zahlen, die aus dem Beleg folgen und im vereinbarten Bereich liegen, Auswahlwerte aus Ihrer Liste. Register- und Steuernummern müssen im Impressum stehen, eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird zusätzlich bei der Datenbank der EU bestätigt. Was durchfällt, wird als Hinweis vermerkt statt geraten.
Was den Server verlässt, ist beschnitten und maskiert. An das Modell geht nur der Ausschnitt des Textes, der überhaupt einen gesuchten Wert enthalten kann. Name, E-Mail, Telefonnummer und Ort aus dem Vorgang werden vorher durch Platzhalter ersetzt, ebenso alles, was wie eine Mailadresse oder eine Rufnummer aussieht.
Ihr Zugang, Ihre Entscheidung. Der Schlüssel zum Modell ist Ihrer. Er liegt verschlüsselt, lässt sich im laufenden Betrieb wechseln, und ohne ihn läuft alles Übrige weiter: Die KI ist ein Baustein, keine Voraussetzung. Welches Modell zum Einsatz kommt, steht in der Konfiguration, nicht im Programm.
Und wo keine KI arbeitet: Auswahl, Bedingungen, Fristen, Statuswechsel, Verknüpfungen, die Übernahme aus Formularen und die Dokumentation aus Jira kommen ohne Modell aus. Das ist Absicht. Was sich mit einer Regel entscheiden lässt, wird mit einer Regel entschieden — das ist nachvollziehbar, wiederholbar und kostet nichts pro Vorgang.