In einem Flugbetrieb lagen die Kosten in der Konsolidierung und die Leistung im Flugbetriebssystem. Beide Seiten waren vollständig. Sie waren nur nicht miteinander verbunden, und deshalb ließ sich nicht sagen, welche Maschine sich trug.
Ausgangsdaten. Auf der einen Seite die Buchungen aus dem Konsolidierungssystem, über mehrere Geschäftsjahre, aufgelöst nach Kontenebene, Buchungskreis und Kostenstelle. Auf der anderen Seite Flüge, Flugstunden und Ausgangsrechnungen aus dem operativen System.
Zuordnung. Je Flugzeug gab es eine Kostenstelle in der Buchhaltung und ein Kennzeichen im Betrieb. Beides wurde über eine gepflegte Zuordnungstabelle verbunden — das eigentliche Stück Arbeit, weil es eine Entscheidung für jeden Fall verlangt, der nicht eindeutig ist. Betraf eine Rechnung mehrere Maschinen, griff eine vereinbarte Verteilungsregel. Was sich nicht zuordnen ließ, blieb als Ausnahme sichtbar, statt in einer Umlage zu verschwinden.
Ergebnis. Kosten, Erlöse und Ergebnis je Flugzeug — monatlich, im Mehrjahresvergleich und gegen die tatsächlichen Verbrauchsmengen aus dem Betrieb. Herleitbar bis auf die einzelne Buchung.
Das Bezugsobjekt war hier ein Flugzeug; es kann ebenso ein Auftrag, ein Produkt, ein Projekt oder ein Standort sein. Der Grundansatz ist übertragbar — welche Zuordnungen, Verteilungen und Zeitbezüge nötig sind, richtet sich nach Ihrem Geschäftsmodell. Ausführlich steht dieser Fall auf der Seite zum Aviation Control Stack.