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Finanzberichtswesen und Konsolidierung

Wir verbinden die Zahlen aus Ihrer Buchhaltung und Ihrem Konsolidierungssystem mit den Daten aus dem operativen Geschäft — bis zur Wirtschaftlichkeit des einzelnen Auftrags.

In der Buchhaltung steht, was das Unternehmen insgesamt gekostet hat. Was ein einzelner Auftrag, ein Produkt oder ein Standort eingebracht hat, bleibt dagegen oft eine Schätzung.

Buchhaltung und Konsolidierung liefern die finanzielle Sicht, und sie tun das gut. Für die Wirtschaftlichkeit eines einzelnen Bezugsobjekts muss sie mit den Mengen aus dem Betrieb und Ihren eigenen Zuordnungsregeln verbunden werden. Genau diese Verbindung bauen wir — nachvollziehbar bis auf die einzelne Buchung. Die Strukturen dafür gestalten wir; die Konsolidierung selbst führt Ihr Rechnungswesen durch.

Reporting-Vorhaben besprechen

Finanzauswertungen auf einem Laptop neben ausgedruckten Diagrammen und einem Taschenrechner

Ein Fall, an dem sich das zeigen lässt

In einem Flugbetrieb lagen die Kosten in der Konsolidierung und die Leistung im Flugbetriebssystem. Beide Seiten waren vollständig. Sie waren nur nicht miteinander verbunden, und deshalb ließ sich nicht sagen, welche Maschine sich trug.

Ausgangsdaten. Auf der einen Seite die Buchungen aus dem Konsolidierungssystem, über mehrere Geschäftsjahre, aufgelöst nach Kontenebene, Buchungskreis und Kostenstelle. Auf der anderen Seite Flüge, Flugstunden und Ausgangsrechnungen aus dem operativen System.

Zuordnung. Je Flugzeug gab es eine Kostenstelle in der Buchhaltung und ein Kennzeichen im Betrieb. Beides wurde über eine gepflegte Zuordnungstabelle verbunden — das eigentliche Stück Arbeit, weil es eine Entscheidung für jeden Fall verlangt, der nicht eindeutig ist. Betraf eine Rechnung mehrere Maschinen, griff eine vereinbarte Verteilungsregel. Was sich nicht zuordnen ließ, blieb als Ausnahme sichtbar, statt in einer Umlage zu verschwinden.

Ergebnis. Kosten, Erlöse und Ergebnis je Flugzeug — monatlich, im Mehrjahresvergleich und gegen die tatsächlichen Verbrauchsmengen aus dem Betrieb. Herleitbar bis auf die einzelne Buchung.

Das Bezugsobjekt war hier ein Flugzeug; es kann ebenso ein Auftrag, ein Produkt, ein Projekt oder ein Standort sein. Der Grundansatz ist übertragbar — welche Zuordnungen, Verteilungen und Zeitbezüge nötig sind, richtet sich nach Ihrem Geschäftsmodell. Ausführlich steht dieser Fall auf der Seite zum Aviation Control Stack.

Wo die Zahlen liegen und was daraus noch nicht folgt

Konsolidierungssysteme beantworten die Fragen des Rechnungswesens. Systeme wie LucaNet bringen dafür eigene Berichte, Analysen und Dashboards mit, und sie führen ein eigenes Data Warehouse, in dem Kontenstruktur, Perioden, Konsolidierungsebenen und Buchungen abgelegt sind. Offen bleibt die Frage nach dem einzelnen Bezugsobjekt, denn dafür müssen operative Mengen und unternehmensspezifische Zuordnungsregeln dazukommen. Welche Daten sich dafür nutzen lassen, klären wir zu Beginn anhand der vorhandenen Schnittstellen, der Berechtigungen und der Konfiguration Ihrer Systeme. Was wir daraus bauen, sind die Strukturen, auf denen Ihre Auswertungen ruhen: Kontenebenen, Buchungskreise, Konsolidierungsebenen und Kostenträger.

Konsolidierungsebenen auseinanderhalten

Bereinigte Werte, Rohdaten und Anpassungen aus einer Kaufpreisallokation stehen nebeneinander im selben System. Welche Ebene eine Frage beantwortet, wird je Kennzahl festgelegt und festgehalten — nicht einmal für alles voreingestellt.

  • Je Kennzahl eine benannte Ebene, mit Begründung im Kennzahlenkatalog
  • Mehrere Gesellschaften sauber getrennt, über den Buchungskreis gefiltert
  • Im Beispiel oben lag die bereinigte Sicht bei Umsatz, Materialaufwand und EBITDA

Über die Kontenhierarchie zugreifen

Ein Kontenrahmen ist mehrstufig. Wer auf der richtigen Ebene zugreift, bekommt eine Kennzahl statt einer Summe von Einzelkonten.

  • Ergebnisgrößen aus der Gliederung heraus, nicht nachgerechnet
  • Kostenarten bis auf die Ebene, die eine Entscheidung trägt
  • Kostenstellen bis auf das einzelne Objekt, nicht nur die Abteilung

Mit dem Betrieb verbinden

Der eigentliche Wert entsteht, wenn die Kostenposition aus der Buchhaltung neben der Menge aus dem operativen System steht.

  • Ein Schlüssel zwischen beiden Welten, ausdrücklich vereinbart statt geraten
  • Verteilungsregeln, wo ein Beleg mehrere Bezugsobjekte betrifft
  • Ausnahmen bleiben sichtbar, statt in einer Umlage zu verschwinden

Was Sie am Ende in der Hand haben

Der Einstieg ist ein Quick-Check der Rechnungslegungsprozesse, und er ist bewusst begrenzt. Order-to-Cash, Purchase-to-Pay und Record-to-Report werden nicht vollständig erhoben, sondern entlang der einen Frage aufgenommen, die Sie beantwortet haben wollen. Dafür brauchen wir Kontenplan und Gesellschaftsstruktur, eine Liste der beteiligten Systeme, die heute genutzten Berichte und lesenden Zugriff. Am Tisch sitzen Rechnungswesen, Controlling und die IT.

Ergebnis des Quick-Checks

Danach wissen Sie, wo Sie stehen und was zuerst zu tun ist. Die Geschäftsführung entscheidet auf dieser Grundlage, welche Kennzahl zuerst gebaut wird.

  • Eine dokumentierte Bestandsaufnahme mit den übergreifenden Mustern
  • Ein Maßnahmenplan, sortiert nach Wirkung und Voraussetzung
  • Eine Empfehlung für den ersten umsetzbaren Schritt

Ergebnis der Umsetzung

Was entsteht, wenn Sie den zweiten Schritt beauftragen — jeder Punkt ist für sich prüfbar.

  • Ein abgestimmter Kennzahlenkatalog: welche Größe, woraus sie entsteht, wer die Zulieferung verantwortet
  • Die Zuordnungs- und Verteilungsregeln, schriftlich und entscheidbar
  • Die umgesetzte Auswertung, mit Prüfschritten und Freigabe

Die Darstellung bleibt Ihre Wahl

Datenmodell und Darstellung sind zwei verschiedene Dinge. Die Substanz liegt im Modell; ob die Sichten in Grafana oder in Power BI entstehen, ist eine eigene Entscheidung. Die Wahl richten wir an Ihrer vorhandenen Umgebung, den Nutzergruppen und den laufenden Kosten aus — so lassen sich ein spezialisiertes Analysewerkzeug und die Bereitstellung für einen größeren Leserkreis gezielt kombinieren. Wer bereits eine Power-BI-Landschaft betreibt, muss sich unseretwegen nicht auf ein zweites Werkzeug festlegen.

Angebunden wird an das, was Sie schon nutzen. Die Berichtslogik verbinden wir mit unseren Dashboards und Data Pipelines, sodass die Zahlen automatisch nachgeführt werden statt monatlich von Hand. In der Auswertung steht, von wann der Datenstand ist und was noch aussteht — eine automatische Aktualisierung und ein vollständiger Buchungsstand sind zweierlei.

Unser Partner für weitergehende Analysen

Für weitergehende betriebswirtschaftliche Analysen, Restrukturierung und Interim-CFO-Mandate ergänzen wir unsere Leistungen durch die Zusammenarbeit mit der Triple A Consult RGL GmbH aus München.

Die Zusammenarbeit ist ausdrücklich eine Ergänzung: Daten- und Berichtsstrukturen bleiben unsere Aufgabe, und wer welchen Teil übernimmt, steht vor Beginn fest.

Wer wofür einsteht

Ihr Rechnungswesen verantwortet die Buchungen und die fachlichen Festlegungen: welche Kennzahl gilt, welche Konsolidierungsebene die richtige ist, welche Verteilungsregel vereinbart wird. Wir verantworten die abgestimmte Verarbeitung — dass die Herleitung jeder Zahl nachvollziehbar bleibt, dass die vereinbarten Prüfungen auf Vollständigkeit und Plausibilität laufen und dass Auffälligkeiten benannt werden, statt still in einer Umlage zu verschwinden. Geklärt werden sie gemeinsam.

Zur Konsolidierung selbst. Wir gestalten die Struktur, auf der sie ruht — Kontenebenen, Buchungskreise, Konsolidierungsebenen und Kostenträger — und wir werten sie aus. Die Konsolidierung durchzuführen und handelsrechtlich zu verantworten, bleibt bei Ihrem Rechnungswesen und dessen Beratern.

Außerhalb dieser Leistung bleiben ebenso Steuerberatung und handelsrechtliche Beurteilung, Jahresabschluss, Prüfung und Buchführung sowie Lizenzen und die Einführung einer Konsolidierungssoftware durch uns allein.

Eine Festlegung entscheidet dabei über den Erfolg, und sie gehört an den Anfang: Wer im Haus kann Zulieferungen einfordern? Ist niemand benannt, bleibt auch das beste Modell leer.

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht – wir melden uns bei Ihnen.